Nach einem Bericht in der Musikwoche wuchs der Marktanteil der unabhängigen Musikunternehmen, Independents oder Indie-Labels, 2007 zum fünften Mal in Folge und stieg damit auf mehr als 25 Prozent des Gesamtmarkts.

Autor Christian Handke beschreibt in dem Artikel anhand von Zahlen aus verschiedenen Quellen die Entwicklung der Tonträgerindustrie seit vielen Jahren und stellt dieser Entwicklung diee Anzahl und die Umsätze der großen und der unabhängigen Musikunternehmen gegenüber – mit überraschenden Schlussfolgerungen: Gerade in Zeiten der Rezession, die die gesamte Branche zu spüren bekommen hat, gab es geradezu einen Gründerboom bei kleinen Tonträgerunternehmen. Noch mehr überrascht demnach, dass die Stimmung in diesen Unternehmen mehrheitlich gut bis sehr gut ist. Nur zwei Prozent dieser Unternehmen beurteilten in einer Umfrage des VUT (Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten e.V.) ihre Situation so schlecht, dass sie einer Übernahme oder Auflösung entgegensehen.

Handke schlussfolgert aus Zahlen und Aussagen, dass es den Kleinen vergleichsweise gut geht während die Majors ihre Probleme noch nicht bewältigt haben. Unterschiedlichste Strategien in verschiedenen Märkten bis hin zum Download spiegeln das wider.

Der Artikel ist bei der Musikwoche auch online verfügbar, allerdings nur für Abonnenten. Ein Probeabonnement für Interessierte wird aber angeboten.

Der gesamte Text ist in dem Buch »Musikwirtschaft und Medien« (Shop) veröffentlicht; nur einer unter 24 Beiträgen zum Titelthema.

Die VUT-Studie »Wachstum gegen den Trend« kann beim VUT heruntergeladen werden (PDF, 2,3 MB).

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