Das neue Weezer-Album könnte man für das beste der Band halten – wenn man sechs Jahre alt ist, meint Jan Wigger in "Abgehört" und hält Slayers Frontmann Tom Araya für Gott. Andreas Borcholte geht zusammen mit William Fitzsimmons in Herzschmerz-Therapie.
Geposted von Andreas Schulze am 27.10.2009
Schlagwörter: CDs, Julian Casablancas, Kraftwerk, Pop/Rock, Rezensionen, Slayer, Weezer, William Fitzsimmons
2 Kommentare zu »Die wichtigsten CDs der Woche«
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am 31.10.2009 um 20:49 Uhr
Gerade höre ich das " Testamentum " von Keith Jarrett……obzwar mir dieser Pianist wegen seines deplazierten, teilweise ekstatischen Mitsingens auf seinen letzten CD`s schon suspekt war, ist mit der neuestes Kreation dieses introvertierten Künstlers das Maß voll….was will er eigentlich? Was will er uns zeigenl? Die Paris / London -Scheiben sind so zerfasert in ihrer musikalischen Botschaft, ja so langweilig, daß ich sie nicht bis zu Ende hören kann, beim besten Willen nicht.- Ganz davon abgesehen, swingt er überhaupt nicht, er nehme sich ein Beispiel am dem kongenialen McCoyTyner!!! mEIN rAT. NUR NOCH FÜR SICH IN SEINEM EIGENEN sTUDIO AUFNEHMEN UND SICH AN DER mUSIK FREUEN1
am 3.11.2009 um 01:04 Uhr
@musikfreund aus wiesbaden: Ich habe zwar die jüngste Veröffentlichung nicht gehört, aber die angebrachte Kritik kann ich bei älteren Aufnahmen schon nachvollziehen. Auch mich nervt die Gesangszulage, erinnert mich manchmal an den "schrägen Otto" aus den 50ern. Das ruppige Auftreten Keith Jarretts gegenüber seinem (nicht zu knapp!) zahlenden Publikum erscheint mir auch nicht grad sympathiefördernd – habe mit Besuchern des Frankfurt-Konzertes gesprochen und mir im nachhinein gedacht: Gut, daß Du keine Karten mehr bekommen hast. Der Wert der während seiner Krankheit zuhause entstandenen Aufnahme "The melody, at night…" erschließt sich mir ehrlich gesagt auch nicht. Ohne Bearbeitung der (schönen) populären Themen stellt dieses Album für mich eine ca. 70 minütige Exposition dar – aber keinen Jazz.
Wirklich bemerkenswert ist nur, daß jedes neue Album Jarretts von der Presse hymnisch gefeiert wird – und zwar einhellig. Da drängt sich mir der Gedanke einer heiligen Kuh auf…