Hat Bob Dylan, die Ikone einer vergangenen Protestbewegung, für die Möglichkeit eines Konzerts in China sich selbst (mal wieder) aufgegeben oder hat er die Zensoren überlistet, ohne dass die Kritiker es bemerkt haben? Malte Lehming hat im Tagesspiegel die Antwort darauf gefunden: "Nur wer wie Dylan die gemeinschaftsfördernden Mythen immer wieder durchsetzt, betreibt Aufklärung im besten Wortsinn, bricht aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit aus." Play it fucking loud!
Auffallend gutaussehende Sängerinnen bevölkern die Cover der Neuerscheinungen im Jazz, stellt Hans Hielscher in Spiegel Online fest. Eine Häufung guten Aussehens, die glatt vermuten lassen könnte, dass nicht nur die Stimme ausschlaggebend für die Veröffentlichung ist. Man möge sich eine eigene Meinung dazu bilden.
Die Ausstrahlung der Dokumentation "Diana Damrau – Diva divina (Neun Monate mit dem Opernstar)" am 7. Februar um 21.50 Uhr in Arte nimmt Spiegel Online zum Anlass, sich mit den neuen CDs der Sopranistinnen Diana Damrau (Poesie) und Joyce DiDonato (Diva Divo) zu beschäftigen.
Geposted von Norbert Richter am 27.1.2011
Schlagwörter: CDs, Classic, Diana Damrau, Joyce DiDonato, Presse
Der ECHO nennt sich selbst den renommiertesten Klassikpreis der Welt, ungeachtet seiner internationalen Unbekanntheit. In der FAZ hat sich Eleonore Büning Gedanken zu diesem Preis und seiner Verleihungszeremonie gemacht – und findet deutliche Worte.
Seit Jahren sind teils drastische Veränderungen im Musikmarkt zu verzeichnen. Andere Veränderungen werden zwar häufig zitiert, gewinnen jedoch kaum an Inhalt, wie z. B. das immer wieder vorgebetete Ende der physischen Tonträger. Spiegel Online hat zum Thema einige Meinungen in Interviews mit Musikern, Labels und Vertrieben eingefangen. Ergebnis: Nicht alles stellt sich so dar, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.
Geposted von Andreas Schulze am 18.8.2010
Schlagwörter: Presse
Die Leute von Information is Beautiful haben mit aufwendiger Recherche zusammengetragen, was ein Musiker auf den verschiedenen Absatzkanälen verdient und stellen das gewohnt anschaulich dar. Gezeigt wird, wie viele Einheiten pro Monat auf dem einzelnen Kanal abgesetzt werden müssen, um mit den Einnahmen zumindest auf das amerikanische Mindestgehalt von 1.160 USD zu kommen.
Es zeigt sich, dass auch aus Musikersicht nichts über die gute alte CD geht. Die muss auch nicht immer bei einem der großen oder kleinen Label veröffentlicht werden sondern kann z. B. auch über unser Indiewerk als CD on Demand produziert und dann in unserem Shop verkauft werden. Die Einnahmen auf diesem Weg liegen zwischen 3 und 10,50 Euro je CD.
Spiegel Online hat sich die Visualisierung genauer angesehen.
Geposted von Andreas Schulze am 19.4.2010
Schlagwörter: CDs, Indiewerk, Presse, Wirtschaft
