Jeff Beck: Rock'n'Roll Party: Honoring Les Paul - Live 2010 Am 13.8.2009 verstarb in White Plains im US-Bundesstaat New York der Mann, der neben seiner Pionierarbeit für das Multitrack-Aufnahmeverfahren auch maßgeblich an der Weiterentwicklung der elektrischen Gitarre beteiligt war. Über ein halbes Jahrhundert zuvor brachte die vormals auf den Mandolinenbau spezialisierte amerikanische Firma Gibson ein nach ihm benanntes Gitarrenmodell auf den Markt, das bis zum heutigen Tage das Herz eines jeden Gitarristen höher schlagen lässt: die Gibson Les Paul. Als einer der weltbesten Gitarristen überhaupt zollt Jeff Beck mit dem soeben veröffentlichten Album »Rock’n’Roll Party (Honouring Les Paul)« dem Mann Tribut, der ihn nach eigenen Aussagen am meisten beeinflusst hat. Aufgenommen am 9.6.2010 im New Yorker Iridium Jazz Club, spielte Beck unter Beteiligung illustrer Gäste ein Set aus Titeln seines Vorbildes sowie ausgewählten Klassikern aus jener Zeit. Neben der CD ist das Konzert auch als DVD bzw. Blu-ray lieferbar. Weitere Infos hierzu auf Seite 7 und Seite 14 im aktuellen jpc-courier.

Kein neues Meisterwerk, dafür die ehrlichste Musik, die zurzeit zu haben ist, findet Andreas Borcholte in Abgehört auf dem neuen, im Internet veröffentlichten Album von Radiohead. Jan Wigger fühlt sich alt mit Liam Gallaghers neuer Band Beady Eye und feiert die Felsen und Schluchten von Earth.

Wenn es um England geht, vergisst PJ Harvey sogar, über sich selbst zu singen, staunt Jan Wigger in Abgehört und fühlt sich beim Psychedelik-Sound von Treefight for Sunlight an "Zabriskie Point" erinnert. Andreas Borcholte fragt sich, warum Gil Scott-Heron zweimal neu erfunden werden musste.

Einer der großartigsten Gitarristen, die jemals auf einer Bühne standen, ist am Sonntag gestorben. Gary Moore wurde 58 Jahre alt. Mehr zu ihm und seiner Musik findet man beim ZDF oder in aller Ausführlichkeit bei Wikipedia.

R.I.P. Gary.

Nach der Weihnachtspause präsentieren Andreas Borcholte und Jan Wigger endlich wieder die Spiegel-Online-Rubrik Abgehört. Weg mit dem Ballast, her mit den einfachen Melodien – sagten sich The Decemberists und veröffentlichen das perfekte Erlöseralbum für den Januar, meint Andreas Borcholte. Jan Wigger geht mit Tu Fawning ins Raucherzimmer und vertreibt die Trostlosigkeit mit Anna Calvi.

Stumpf, stumpfer, Black Eyed Peas: Das neue Technopop-Album der US-Megastars ist genial auf den Zeitgeist abgestimmt, aber übel wird einem trotzdem, meint Andreas Borcholte in Abgehört und geht mit Duffy in die Disco. Jan Wigger berauscht sich an den gezirpten Liedern von My Bee's Garden.