Albrecht Mayer - Bonjour Paris Auf seinem neuen Album »Bonjour Paris« widmet sich Albrecht Mayer Werken französischer Komponisten von Claude Debussy bis Reynaldo Hahn. Diese Transkriptionen für Oboe und Orchester erweisen sich als wunderbare, im wahrsten Wortsinn traumhaft schöne Miniaturen, bei denen man fast vermuten könnte, die Komponisten hätten sie genau für diese Besetzung geschrieben – so stimmig und gelungen ist das Progamm, das nun bei Decca auf CD erschienen ist. Die bewährte Academy of St. Martin in the Fields begleitet den Oboisten Albrecht Mayer auf seiner musikalischen Zeitreise durch die französische Metropole.

Der Komponist Arvo Pärt feiert am 11. September seinen 75. Geburtstag. Pünktlich zu diesem Jubiläum veröffentlicht ECM den Mitschnitt der Uraufführung seiner Symphonie Nr. 4, die im Januar 2009 in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles unter größter Aufmerksamkeit von Presse und Publikum stattfand. Auftraggeber der Komposition war das Los Angeles Philharmonic Orchestra und dessen künstlerischer Leiter Esa-Pekka Salonen, die die Symphonie aus der Taufe hoben. Einflüsse der slawischen Kirchenmusik sind in der neuen Symphonie ebenso unüberhörbar wie im »Kanon Pokajanen«, der in Auszügen auch auf der CD vertreten ist.

Im Jahr 1980 startete EMI Classics mit der Einspielung der fünften Symphonie von Sibelius die Zusammenarbeit mit Simon Rattle, die bis heute Bestand hat. In diesen 30 Jahren ist eine immense Diskographie entstanden, die einen Bogen von der Wiener Klassik bis zur Moderne spannt. Alle Titel zum Jubiläumspreis finden Sie in unserer Themenwelt "30 Jahre Simon Rattle bei EMI Classics".

Ihre Vielseitigkeit als Instrumentalistin stellte Julia Fischer in einem Konzert in der Alten Oper in Frankfurt unter Beweis, denn dort trat sie als Geigerin und Pianistin auf. Neben dem dritten Violinkonzert von Saint-Saens spielte sie das Klavierkonzert von Grieg – sicherlich kein Stück für einen ambitionierten Hobby-Pianisten. Bei Decca ist dieses Konzert nun auf DVD erschienen.

Wie im britischen Evening Standard berichtet wurde, scheint das Ende des Traditionslabels Decca direkt bevorzustehen. Obwohl Julia Fischers Debütalbum mit Violinkonzerten von Bach (Shop) gerade riesige Verkaufserfolge feiert, verdichten sich die Gerüchte, dass Decca innerhalb der nächsten zwei Wochen die Pforten schließen muss.

Schaut man sich die Geschichte von Decca an, begegnet man Namen wie Louis Armstrong, Bing Crosby, Joan Sutherland und Luciano Pavarotti, The Rolling Stones und anderen Größen im Musikgeschäft von den 30ern bis in die heutige Zeit (die Beatles gehörten nicht dazu, aber das ist eine andere Geschichte). Eine Übersicht liefert die deutsche Wikipedia.

Im verlinkten Artikel ist allerdings auch davon die Rede, dass der berühmte Sound der Decca-Produktionen schon lange nicht mehr auf dem Niveau der guten alten Zeit ist. Es wird gar vermutet, dass ein Album wie das von Julia Fischer in den Höchstzeiten von Decca nicht in dieser Form veröffentlicht worden wäre. Der Klang sei zu schlecht ausbalanciert und von überzogener Klarheit; kein Vergleich zum Sound früherer Decca-Produktionen.

Nun ist uns natürlich bekannt, dass es unter unseren Kunden eine große Zahl an Decca-Freunden gibt. Wie sehen Sie das angekündigte Aus des Traditionslabels?

Die FAZ bringt ein kurzes Porträt und vor allem ein ausführliches und lesenswertes Interview mit Stargeigerin Julia Fischer.