Jazz

Jazz-Highlights im courier 01/2016

Dieser Artikel wurde am 01. Dezember 2016 von Dirk Petring verfasst.

Den US-amerikanischen Singer und Songwriter Howe Gelb ein Phänomen zu nennen, ist fast schon untertrieben. Das musikalische Spektrum dieses Künstlers ist schier unglaublich. Ob als Mastermind der Alternative-Country-Band Giant Sand, als Solokünstler oder unter dem Pseudonym Blacky Ranchette: Gespielt wird, was Spaß macht. Und weit entfernt vom Mainstream hat Gelb auf zahllosen Alben und in oft wechselnden Besetzungen bewiesen, dass er… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 12/2016

Dieser Artikel wurde am 10. November 2016 von Dirk Petring verfasst.

Der 14. Juni 2008 war ein rabenschwarzer Tag für die internationale Musikwelt. Esbjörn Svensson, einer der außergewöhnlichsten Jazzpianisten seiner Zeit, verunglückte an diesem Tag tödlich beim Tauchen im Stockholmer Schärengarten. In den Jahren zuvor hatte das nach ihm benannte und mit unzähligen Preisen dekorierte Esbjörn Svensson Trio (e.s.t.) die Jazzwelt auf den Kopf gestellt, indem es Electronica wie Drum &… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 11/2016

Dieser Artikel wurde am 14. Oktober 2016 von Dirk Petring verfasst.

Neben allen Neuerscheinungen in diesen Wochen sticht besonders das Debütalbum des südkoreanischen Quartetts Black String mit dem Titel »Mask Dance« hervor. Aufregend anders präsentiert das Ensemble eine Fusion althergebrachter koreanischer Musik mit modernen Jazzelementen und elektronischen Sounds. Treibende Kraft hinter Black String ist die Bandleaderin Yoon Jeong Heo, eine Spezialistin im Spiel des Geomungo. Dieses Instrument, das auf eine über 1.500-jährige… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 10/2016

Dieser Artikel wurde am 15. September 2016 von Dirk Petring verfasst.

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass sich der tunesische Sänger und Oud-Spieler Dhafer Youssef für seine Studioalben gerne musikalische Unterstützung, bevorzugt aus der norwegischen Jazzszene, sucht. Daher verwundert es schon ein wenig, dass ihn auf seinem neuen Werk »Diwan Of Beauty And Odd« erstmals in seiner Karriere ausschließlich amerikanische Jazzkünstler begleiten. Dem guten Ergebnis tut dies jedoch keinen Abbruch. Die… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 09/2016

Dieser Artikel wurde am 08. September 2016 von Dirk Petring verfasst.

Zu den international am meisten beachteten Jazzformationen Deutschlands zählt seit etwas über zehn Jahren Trio ELF. Das Debütalbum der Band wurde 2006 weltweit von der Fachpresse als eine »Erfrischung des zeitgenössischen Jazz« gefeiert. Zu einer Zeit, als Pianotrios wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden schossen, überraschten Trio ELF durch eine Verflechtung von Clubsounds wie Techno und House, HipHop und… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 08/2016

Dieser Artikel wurde am 22. Juli 2016 von Dirk Petring verfasst.

Am 5.12.1980 brannten die drei Weltklasse-Gitarristen Al Di Meola, John McLaughlin und Paco De Lucia im Warfield Theatre von San Francisco ein wahres Akustikgitarren-Feuerwerk ab. Der Mitschnitt dieses denkwürdigen Abends wurde wenig später unter dem Titel »Friday Night At San Francisco« veröffentlicht und gilt als eines der besten Livealben schlechthin. Jahre später, am 15.7.1987, spielten John McLaughlin und Paco De Lucia… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 07/2016

Dieser Artikel wurde am 27. Juni 2016 von Dirk Petring verfasst.

Herbie Hancock, Chick Corea, Pat Metheny und selbst Steve Vai outen sich als Fans und sehen in dem 21-jährigen englischen Allroundtalent Jacob Collier einen der größten Hoffnungsträger des Jazz. Seit 2011 produziert dieser in völligem Alleingang Musikvideos und stellt sie in das Videoportal YouTube ein. Dabei ist die Art und Weise, wie der Künstler diese Videos einspielt und arrangiert, beeindruckend… weiterlesen

Jazz-Highlights im courier 06/2016

Dieser Artikel wurde am 26. Mai 2016 von Dirk Petring verfasst.

Nicht viele Künstler können auf einen derart kometenhaften Aufstieg in ihrer Karriere zurückblicken, wie der 1971 geborene US-amerikanische Sänger und Komponist Gregory Porter. Bereits für sein Debütalbum »Water«, das er 2010 im fortgeschrittenen Alter von 40 Jahren veröffentlichte, erntete er, bei Kritikern und Publikum gleichermaßen, enorme Anerkennung. Die in ihn gesetzten Erwartungen hat Porter in den darauffolgenden Jahren mit weiteren… weiterlesen