In der Mailänder Scala entstanden in den Jahren 1960 bis 1980 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft zahlreiche legendäre Einspielungen mit Opern von Giuseppe Verdi. Acht davon – und das »Requiem« – erscheinen nun in einer preiswerten Box. Garanten für die Qualität dieser zeitlosen Aufnahmen sind nicht nur die ausgezeichneten Sänger und Dirigenten, sondern auch die außerordentliche Atmosphäre dieses einzigartigen Opernhauses. Die Fachpresse jedenfalls ist begeistert über diese Edition, eine sehr lesenswerte Kritik des Spiegel-Rezensenten Werner Theurich finden Sie ebenfalls hier im Weblog. Infos zur Box gibt es auf Seite 45 im aktuellen jpc-courier.

Passend zum Haydn-Jahr können wir Ihnen die bahnbrechende DGG-Einspielung der sogenannten »Sturm und Drang«-Symphonien Joseph Haydns mit »The English Concert« unter der Leitung von Trevor Pinnock äußerst günstig anbieten (Shop). Obwohl diese Aufnahmen mittlerweile 20 Jahre alt sind, haben sie nichts von ihrer Originalität und Attraktivität eingebüßt – im Gegenteil: Wie Pinnock diese zwischen 1766 und 1773 entstandenen Werke Haydns interpretiert, ist auch heute noch allererste Wahl. Diese Box sollte in keiner Plattensammlung fehlen.

Seine Oper »Doctor Atomic« hat der Komponist John Adams zu einer symphonischen Synthese (»Doctor Atomic Symphony«) arrangiert, die nun beim Label Nonesuch als Weltpremiere erscheint. Ebenfalls zum ersten Mal erklingt auf dieser CD das 2001 komponierte Adams-Werk »Guide to Strange Places«. Wir freuen uns, Ihnen diese brandneue Produktion exklusiv in Deutschland anbieten zu können (Shop).

In der Klosterkirche Alpirsbach wurde im Advent 2008 die erste mobile Orgel Deutschlands eingeweiht. Mit Hilfe eines Luftkissens kann die Orgel im Kirchenraum bewegt werden und so, je nach akustischer Anforderung, verschiedene Positionen einnehmen. Das Label Carus veröffentlicht nun mit dem Organisten Jürgen Essl die erste Aufnahme dieses als Klangskulptur konzipierten Instruments (Shop).

Das Oratorium zum Varus-Jahr

1875 stieß Bruch auf das Epos des westfälischen Gymnasiallehrers J. Cüppers, von dem er begeistert schreibt: »Die Verse sind prachtvoll, von dithyrambischem Schwung, die Melodien springen überall aus diesem schönen Rhythmus von selber hervor«. Zur selben Zeit also, da im Teutoburger Wald bei Detmold das Hermannsdenkmal eingeweiht wurde, saß Bruch bei Freunden im Bergischen Land und komponierte den Arminius. Das Werk, dem die historische Varus-Schlacht als Vorbild dient, hat eine bewundernswert schlüssige Dramaturgie: Aus der Durchführung des Gegensatzes von Unterdrückung und Befreiung ergibt sich die formale Spannung, die eine ständige Intensitätssteigerung der vier Teile bewirkt. Der letzte Teil »Die Schlacht« ist denn auch der grandiose Höhepunkt des Werkes. Ein wirkliches Meisterwerk!

  • Max Bruch (1838–1920)
  • Arminius op. 43 (Oratorium)
  • Hans Christoph Begemann, Michael Smallwood, Ursula Eittinger, Rheinische Kantorei, Göttinger SO, Hermann Max
  • 2 CDs (Shop)

Aus Italien

Ging es Bruch um deutsche Größe, so war seinem später geborenen Komponistenkollegen Casella die innere Größe Italiens ein wichtiges Anliegen. 1909 schrieb er eine prächtige Rhapsodie »Italia«: »Der Komponist wollte in diesem Werk zwei der charakteristischsten Seiten des südlichen Italien darstellen: das tragische Sizilien, die vulkanische Insel mit ihren weiten Flächen, mit ihrem abergläubischen, fieberhaften Leben, und andererseits das Leben von Neapel, voll überströmender Lebensfülle und sorgloser Leichtigkeit«, so beschrieb Casella diese Liebeserklärung an sein Land. 30 Jahre später folgte dann sein symphonisch ambitioniertestes Werk, die dritte Symphonie op. 63, die wir hier als Ersteinspielung vorlegen. Wie kann solch ein Werk, entstanden unter glücklichsten Umständen und anfangs mit weltweit allergrößtem Erfolg versehen, so vollständig in der Versenkung verschwinden? Doch erfreuen wir uns an der Wiederentdeckung!

  • Alfredo Casella (1883–1947)
  • Symphonie op. 63; Rhapsodie op. 11 für Orchester »Italia«
  • WDR SO Köln, Alun Francis
  • CD (Shop)

Goethe als Tenor

»Friederike« von Lehár: Ja, es ist viel darüber gelästert worden, von der Uraufführungszeit 1928 bis zum heutigen Tag: Wie kann man allen Ernstes eine historische Figur nebst ebenfalls historischem Begleitpersonal wie den geheimen Rat Goethe und den Sturm-und-Drang-Dichter Jakob Lenz als Operettenhelden auf die Bühne bringen? Ironisch verfremdet und satirisch: kein Problem, aber als schmachtenden Tenor »O Mädchen, mein Mädchen«? Nun, wenn man so schmachten kann wie Lehár, dann geht’s eben. Die beteiligten Urheber gingen ja auch ungewöhnlich sensibel zu Werke. Und dem Komponisten war klar, dass er sein Bestes und Feinstes geben musste. Und das ist es denn auch geworden: niemals banale Melodik, aparteste Instrumentation, wundervoll gebaute Szenen und Finali.

  • Franz Lehár (1870–1948)
  • Friederike (Singspiel in 3 Akten)
  • Kristiane Kaiser, Sylvia Schwartz, Klaus Florian Voigt, Daniel Behle, RO München, Ulf Schirmer
  • 2 CDs (Shop)

Klaviermusik von Ignaz Brüll

1860 debütierte der aus dem heutigen Tschechien stammende Ignaz Brüll erfolgreich als Pianist in Wien, gab aber später diese Karriere zugunsten des Komponierens auf. Leider ist Brüll heute allenfalls noch als Opernkomponist bekannt. Als Pädagoge wirkte er an den Horakschen Klavierschulen, wohin er 1881 als künstlerischer Direktor berufen wurde. Seine Verbindung zum Wiener Brahms-Kreis gab übrigens den Impuls zu vorliegender CD, denn dazu äußerte Pianistin Oehler: »Brüll ist mir als enger Brahms-Freund im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände gefallen. Besonders die Albumblätter erinnerten mich sofort an Schumann. Mein Ansinnen ist es, einen Querschnitt von Brülls Klavierwerk darzustellen – mit Werken, von denen ich überzeugt bin, dass sie hörenswert sind«.

  • Ignaz Brüll (1846–1907)
  • Klaviersonate d-moll op. 73; Suite Nr. 2 op. 71; 7 Albumblätter für die Jugend op. 33; Legende aus Suite Nr. 3 op. 76; Sarabande aus Suite Nr. 3 op. 76; Romanze op. 57 Nr. 5; Cavatine aus Suite Nr. 4 op. 80
  • Alexandra Oehler, Klavier
  • CD (Shop)

Neuentdecktes Telemann-Oratorium

Die Existenz von Telemanns Oratorium zum Michaelisfest »Der aus der Löwengrube errettete Daniel« war bis vor kurzem völlig unbekannt. Fälschlicherweise wurden alle vorliegenden Abschriften als Komposition Händels ausgegeben. Heute wird das Stück nicht nur eindeutig Telemann zugeschrieben, sondern es kann auch der Textdichter Albrecht Jacob Zell und das Datum der Uraufführung (1731 in der Hamburger St.-Petri-Kirche) mit Sicherheit bestimmt werden. Die sensationelle Entdeckung wurde erstmals im Rahmen der Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz 2006 anlässlich der 18. Magdeburger Telemann-Festtage in einem Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Werk ist so echter Telemann, dass man sich über die falsche Zuweisung nur wundern kann: ungeheuer farbig, einfallsreich und immer wieder den dramatischen Affekt auf den Punkt treffend!

  • Georg Philipp Telemann (1681–1767)
  • Der aus der Löwengrube erettete Daniel TVWV deest (Oratorium auf das Michaelisfest)
  • Annemei Blessing-Leyhausen, Annegret Kleindopf, Kai Wessel, Julian Prégardien, Stephan Schreckenberger, La Stagione Frankfurt, Michael Schneider
  • CD (Shop)

Abschluss einer Haydn-Edition

Diesen Monat schließen wir die bisher von der Presse hochgelobte Gesamtaufnahme der Joseph Haydn-Trios auf historischen Instrumenten mit Vol. 8 ab, das weitere frühe Trios Haydns vorstellt. Während die Trios, die Haydn von 1784 an als in ganz Europa gefragter Komponist schrieb, grundsätzlich dem Typus der begleiteten Klaviersonate angehören, sind die frühen Werke eher als späte Ableger der barocken Triosonate zu verstehen Zwischen diesen frühen Trios finden sich aber schon viele ausgereifte Kompositionen. Hierfür sprechen nicht nur Haydns offensichtliche Expressivität und seine kompositorische Meisterschaft, sondern auch die enge Verzahnung von Klavierober- und Violinstimme.

  • Joseph Haydn (1732–1809)
  • Sämtliche Klaviertrios Vol. 8
  • Trio 1790
  • 2 CDs (Shop)

Neue Hör- und Entdeckerfreuden wünscht Ihnen Burkhard Schmilgun

Von Hanswurst und Colombine

Marionetten- und Puppentheater mit Musik waren und sind in Österreich immer äußerst beliebt. Noch heute gibt es in Salzburg ein Marionettenoperntheater. Zwischen 1773 und 1779 gab es auch in der Sommerresidenz des Fürsten Nikolaus Esterházy auf Esterháza (im heutigen Ungarn gelegen) eine Marionettenbühne, und zu dieser Zeit war Haydn oberster Kapellmeister am Hofe. So entstand um 1776 »Die Feuersbrunst«: Haydn verwendet nicht nur Wiener Dialekt, sondern zeigt uns eine der letzten Hanswurst-Komödien, in der alle Sympathien dem armen Burschen aus dem Volk gelten. In ihrer Volkstümlichkeit und Deftigkeit scheint dieses köstliche Singspiel für die Dienerschaft geschrieben zu sein. Haydn folgt letztlich hier dem gleichen Prinzip der Volkstümlichkeit wie nach ihm Mozart in seiner »Zauberflöte«. Eine wahre Entdeckung zum Haydn-Jahr!

  • Joseph Haydn (1732–1809)
  • Die Feuersbrunst (oder »Das abgebrannte Haus«) (Marionetten-Singspiel H29b:A)
  • Otto Katzameier, Andreas Karasiak, Isa Katharina Gericke, Capella Augustina, Andreas Spering
  • 2 CDs (Shop)

Eine Operette vom Ziehrer

Johann Strauß hielt nichts von ihm, und würde man Ziehrer als seinen Konkurrenten bezeichnet haben, wäre er gekränkt gewesen: »Talent! Das hat der gute Ziehrer nicht und so hilft alles nichts …« schrieb er über den neuen Rivalen. Doch Ziehrer mauserte sich: 1885–93 war er Chefdirigent der berühmten »Hoch- und Deutschmeister-Kapelle« und wurde hier zum Inbegriff des feschen Militärkapellmeisters und 1907 wurde er gar zu Strauß’ Nachfolger als k.&k.-Hofballmusikdirektor. Seine Stärke waren schmissige, einprägsame melodische Einfälle, das Instrumentieren und Arrangieren in den Operetten überließ er lieber Anderen. So ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Arrangeur seiner bezaubernden Operette »Die drei Wünsche« kein Geringerer als Alexander Zemlinsky war. Wie dem auch sei: Das Musik Theater Schönbrunn mit seinem Leiter Herbert Mogg hat damit eine lohnende Ausgrabung gemacht.

  • Carl Michael Ziehrer (1843–1922)
  • Die drei Wünsche
  • Volker Vogel, Donna Ellen, Valeriy Serkin, Anna Siminska u. a., Chor & Orchester des Musik Theaters Schönbrunn, Herbert Mogg
  • 2 CDs (Shop)

Ein niederländischer Beethoven

Wilms, geboren im Bergischen Land, sein Berufsleben dann aber vollständig in Amsterdam verbringend, hat ein beachtliches Lebenswerk hinterlassen. Seine Anfangserfolge waren sehr groß: »Dieser noch junge Komponist, voll Leben, Feuer und Anmuth, wird seinen Ruf bald überall verbreitet haben.« (AMZ 1807) Seine Musik aber hatte das Pech, dass sie öffentlich bekannt wurde, als sich ein Kanon von musikalischen Werken am Vorbild der Musik Beethovens zu bilden begann. Und gegenüber Beethovens Werken hatte Wilms’ Musik keine Chance: Etwa zwei Jahrzehnte lang waren seine Werke beliebt, dann fielen sie der Vergessenheit anheim. Dass seine Musik dennoch lebensfähig und eigenständig ist, zeigt unsere Einspielung.

  • Johann Wilhelm Wilms (1772–1847)
  • Symphonien Nr. 1 C-Dur op. 9 & Nr. 4 c-moll op. 23; Ouvertüre D-Dur
  • NDR Radiophilharmonie, Howard Griffiths
  • Sound: stereo & multichannel (Hybrid)
  • SACD (Shop)

Norddeutsche Orgel-Entdeckungen – Vol. 7

Einem weiteren Meister ist Vol. 7 unserer Entdeckungsreise durch das norddeutsche Orgelbarock gewidmet: dem in Hamburg geborenen Johann Praetorius, der eines von sieben Kindern des Organisten Hieronymus Praetorius gewesen ist und der ab 1612 in Hamburg das Amt des Organisten und Kirchenschreibers an St. Nikolai innehatte.

Erst kürzlich wies ihm die Musikwissenschaft Orgelwerke zu, die bisher unter anderen z. T. berühmten Namen firmierten. Die Werke sind ausschließlich choralgebunden und beruhen sowohl auf gregorianischen als auch auf reformatorischen Cantus firmi. In allen Werken zeigt sich durch kontrapunktische Meisterschaft und Vielfalt der Satzstrukturen eine Qualität, die durchaus den zeitgenössischen Werken anderer entspricht.

  • Johann Praetorius (1595–1660)
  • Ausgewählte Orgelwerke
  • Friedhelm Flamme/Orgel Peter-und-Paul-Kirche Klostergut Holthausen
  • Sound: stereo & multichannel (Hybrid)
  • SACD (Shop)

Weitere Rosetti-Hornkonzerte

Kein Instrument war im 18. Jahrhundert so sehr eine Domäne der Böhmen wie das Horn, und es verwundert nicht, dass auch Rosetti zahlreiche Hornkonzerte komponiert hat. Nach unserer bereits veröffentlichten CD mit Doppelhornkonzerten (Shop) stellen wir jetzt neben einem weiteren Doppelhornkonzert auch zwei Solohornkonzerte Rosettis vor.

Unsere Interpreten Klaus Wallendorf und Sarah Willis zeigen erneut in ausgedehnten, technisch höchst anspruchsvollen und schnellen Passagen ihre virtuosen Fähigkeiten. Neben motivischen und dynamischen Kontrasten stehen ausdrucksvolle Kantilenen der Soloinstrumente.

  • Antonio Rosetti (1750–1792)
  • Hornkonzerte Murray C48 & C50; Konzert für 2 Hörner & Orchester Murray C61; Andante aus Konzert für 2 Hörner & Orchester Murray C55Q
  • Klaus Wallendorf, Sarah Willis, Kurpfälzisches Kammerorchester, Johannes Moesus
  • CD (Shop)

Streichquartette von Herzogenberg

Auf drei CDs wird cpo sämtliche Streichquartette vorstellen, z. T. kombiniert mit weiterer Kammermusik des zu Unrecht vergessenen Komponisten. Auf Vol. 1 veröffentlichen wir sein 5. Streichquartett op. 63, das Herzogenbergs letzter Beitrag zu dieser Gattung gewesen ist und dessen feuriges Finale mit kraftvoller, ländlich-burlesker und temperamentvoller Thematik der absolute »Highlightsatz« des Werkes ist. Der Pianist Oliver Triendl stellt dann noch mit dem Minguet Quartett Herzogenbergs Klavierquintett op. 17 vor, das Alfred Volkland gewidmet ist und über das sich Hermann Kretzschmar, Nachfolger Volklands als Dirigent des Bach-Vereins, wie folgt äußerte: »Endlich wagt es wieder einmal Einer, keinen Sonatensatz zu schreiben. Es sieht zwar fast so aus, als wäre ein zweites Thema da, eigentlich aber bleibt das Hauptthema mit seinem prononcirtesten rhythmischen Motive immer auf dem Posten«.

  • Heinrich von Herzogenberg (1843–1900)
  • Streichquartett op. 63 f-moll;
  • Klavierquintett op. 17 C-Dur
  • Oliver Triendl (Klavier), Minguet Quartett
  • CD (Shop)

Neue Hör- und Entdeckerfreuden wünscht Ihnen Burkhard Schmilgun

In einem Interview in der Zeit Online äußert sich der Dirigent Sir Simon Rattle zu seiner Beziehung zur Musik Joseph Haydns, des liebsten Gastes in seinem Haus.

Die Begeisterung für Haydns Musik wird in dem langen und lesenswerten Interview fast greifbar.

Enoch zu Guttenberg ist Dirigent, Naturschützer und der Vater unseres Wirtschaftsministers. Zeit Online hat ihn zu einem Interview auf seinem Anwesen besucht.

Zahlreiche Entdeckungen verspricht die 20 CDs umfassende Box »200 Ans de Musique a Versailles«. Herausgegeben wurde diese Edition anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Centre de Musique Baroque de Versailles und dokumentiert zahlreiche musikalische Highlights aus den Konzerten im Palast von Versailles. Die Musik entstand während der Regentschaften von Ludwig XIII bis Ludwig XVI und stammt aus der Feder von Boesset, Lully, Charpentier, Couperin, Marais, Delalande, Rameau und anderen. Dieses reiche Kompendium des französischen Barock umfasst Kammermusik, geistliche Musik, Ballette und Symphonien, darunter einige Weltersteinspielungen und wird interpretiert von der Crème de la Crème der Barockszene. Für Liebhaber dieser Musik ist diese Box ein Muss (Shop).

Die Eloquence-Serie feiert in diesen Tagen ihren 10. Geburtstag und ist mit etwa 10 Millionen verkauften CDs die mit Abstand erfolgreichste Klassik-Serie auf dem deutschen Markt. Zu diesem Jubiläum erscheint nun Andras Schiffs Einspielung sämtlicher Werke für Klavier solo von Johann Sebastian Bach. Diese in den Jahren 1982 bis 1991 entstandenen Aufnahmen haben nach wie vor Referenzstatus. Die 12 CDs umfassende und mit 19,99 Euro sehr preiswerte Box (Shop) stellen wir auf Seite 57 im aktuellen jpc-courier ausführlich vor. Dort finden Sie weitere Eloquence-Boxen, die jede CD-Sammlung bereichern.

Das Jahr 2009 steht ganz im Zeichen von Haydn und Händel und wirft seine Schatten schon sehr deutlich voraus. So ist unsere zweite Umschlagseite im aktuellen jpc-courier Georg Friedrich Händel gewidmet. Fünf traumhaft schöne Boxen enthalten maßstabsetzende Einspielungen seiner Werke, die bei harmonia mundi france erschienen sind. Liest man die Riege der Interpreten, so braucht man auch über die musikalische Qualität kein Wort zu verlieren.

Brilliant Classics wird (hoffentlich) am 31.10.2008 einen wichtigen Auftakt zum Haydn-Jahr liefern, denn dann soll eine 150-CD-Edition zu einem äußerst attraktiven Preis (99,99 Euro) erscheinen (Shop).