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	<title>jpc bloggt &#187; Genesis</title>
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	<description>Neues aus der Medienbranche</description>
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		<title>Pop/Rock-News vom 12.5.</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 15:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anthony Phillips war Gründungsmitglied und erster Gitarrist von Genesis. Nach dem Erscheinen der ersten beiden Alben "From Genesis To Revelation" und "Trespass" schied Phillips wegen seiner lähmenden Angst vor Live-Auftritten aus der Band aus und nahm danach ein Musikstudium auf. Seine erste Solo-Veröffentlichung "The Geese And The Ghost" (1977) entstand in Kooperation mit Michael Rutherford, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Anthony+Phillips/pd_orderby/score">Anthony Phillips</a></strong> war Gründungsmitglied und erster Gitarrist von <strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Genesis/pd_orderby/score">Genesis</a></strong>. Nach dem Erscheinen der ersten beiden Alben <em>"From Genesis To Revelation"</em>  und <em>"Trespass"</em> schied Phillips wegen seiner lähmenden Angst vor Live-Auftritten aus der Band aus und nahm danach ein Musikstudium auf. Seine erste Solo-Veröffentlichung <em>"The Geese And The Ghost"</em> (1977) entstand in Kooperation mit Michael Rutherford, auf zwei Songs ist Phil Collins als Sänger zu hören. Als Solist produzierte Philipps in den folgenden Jahrzehnte über 20 Alben, deren Stil-Spektrum von instrumentaler Gitarren- und Klaviermusik bis hin zu elektronischer Musik und Orchesterwerken reicht. Nahezu alle Produktionen sind mittlerweile bei jpc auf CD erhältlich.</p>
<p>Darüber hinaus hat die Redaktion zuletzt die Kataloge von <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Edwin+Starr/pd_orderby/score">Edwin Starr</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Tono+Rosario/pd_orderby/score">Tono Rosario</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Xit/pd_orderby/score">Xit</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Kinito+Mendez/pd_orderby/score">Kinito Mendez</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Manny+Manuel/pd_orderby/score">Manny Manuel</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Ilegales/pd_orderby/score">Ilegales</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Brothers+Johnson/pd_orderby/score">Brothers Johnson</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Merle+Haggard/pd_orderby/score">Merle Haggard</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Jann+Arden/pd_orderby/score">Jann Arden</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Marc+Broussard/pd_orderby/score">Marc Broussard</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/George+Jones/pd_orderby/score">George Jones</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/George+Jones+%26%23038%3B+Tammy+Wynette/pd_orderby/score">George Jones &#038; Tammy Wynette</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Tammy+Wynette/pd_orderby/score">Tammy Wynette</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/John+Wetton/pd_orderby/score">John Wetton</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Third+Ear+Band/pd_orderby/score">Third Ear Band</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Peter+Banks/pd_orderby/score">Peter Banks</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/David+Bedford/pd_orderby/score">David Bedford</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Geoffrey+Downes/pd_orderby/score">Geoffrey Downes</a>, <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Miriodor/pd_orderby/score">Miriodor</a> und <a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/search/-/interpret/Steve+Hackett/pd_orderby/score">Steve Hackett</a> auf den aktuellen Stand gebracht.</p>
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		<title>Pop/Rock-Highlights im jpc-courier</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 15:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ärger mit Vinylveröffentlichungen geht weiter. Geplant war von SONY zunächst, das neue Album von Bruce Springsteen als 180-g-Pressung aus Amerika zu beziehen. Dann wurde aber doch kurzentschlossen eine Auflage in England in Auftrag gegeben und für Europa gefertigt. Dummerweise allerdings nicht als 180-g-Pressung. Aufgefallen ist dies leider erst, als Kunden dieses Manko reklamierten. Ebenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ärger mit Vinylveröffentlichungen geht weiter.</strong> Geplant war von SONY zunächst, das neue Album von Bruce Springsteen als 180-g-Pressung aus Amerika zu beziehen. Dann wurde aber doch kurzentschlossen eine Auflage in England in Auftrag gegeben und für Europa gefertigt. Dummerweise allerdings nicht als 180-g-Pressung. Aufgefallen ist dies leider erst, als Kunden dieses Manko reklamierten. Ebenfalls viele Beschwerden gab es nach der späten (weil mehrfach verschobenen) Auslieferung der Vinyl-Box von Genesis (Genesis 1970–75). Die Reklamationen betrafen diverse Mängel (angefangen von vielen Schlieren/Kratzern über unsauber geschnittene Ränder bis hin zu verklebten Labelaufdrucken). Qualitätsmängel, die bei einem Verkaufspreis von über 100 Euro nicht hinnehmbar sind. Kurz vor Redaktionsschluss erfuhren wir nun, dass es weder einen Austausch noch eine Neuauflage geben wird. Eine Vorgehensweise, die einer gewissen Kaltschnäuzigkeit nicht entbehrt.</p>
<p>Zu guter Letzt wurde am 4.2.2009 gemeldet, dass die Veröffentlichung der mehrfach verschobenen LP des neuen Albums »Hurricane« von Grace Jones zurückgezogen wurde. Ob diese jemals erscheinen wird, konnte man uns nicht sagen.</p>
<p><a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/Joe%20Bonamassa%3A%20The%20Ballad%20Of%20John%20Henry/hnum/7146819"><img alt="" src="http://www.jpc.de/image/w183/front/0/8712725726920.jpg" class="alignleft" width="183" height="183" /></a><strong>Joe Bonamassa kann mit gerade einmal 32 Jahren bereits auf eine 20-jährige Bühnenpräsenz zurückblicken.</strong> <em>Hier entsteht eine Legende</em> soll sein Mentor <cite>B. B. King</cite> einmal gesagt haben. Und ganz offensichtlich hat er damit Recht. Mit <strong>»The Ballad Of John Henry«</strong> (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/7146819">Shop</a>) erscheint nun das mittlerweile siebte Studioalbum unter seinem Namen. Mein Prädikat: Für alle Freunde des Blues-Rock unbedingt empfehlenswert. Weitere Infos entnehmen Sie bitte der Anzeige auf Seite 14 <a href="http://courier.jpc.de/">im aktuellen jpc-courier</a>.</p>
<p>Mit <strong>Eagle Rock Entertainment Ltd.</strong> haben wir den Labelshopbereich in unserem Onlineangebot erweitert. Unter <a class="shoplink" href="http://www.jpc.de/eagle">www.jpc.de/eagle</a> finden Sie das komplette Lieferprogramm dieses britischen Labels. Hierzu gehört u. a. die DVD-Serie <strong>»Live In Montreux«,</strong> von der wir Ihnen eine Auswahl auf Seite 29 als Einführungsaktion anbieten.</p>
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		<title>Pop/Rock-Highlights im jpc-courier</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 15:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit »1970–1975« erschien soeben das dritte Box-Set der britischen Band Genesis (Shop). Die fünf Alben aus dieser sogenannten Peter-Gabriel-Ära, allen voran das Konzeptalbum »The Lamb Lies Down On Broadway«, sind heute Klassiker des Progressive Rock, einem Musikstil, den die Band entscheidend mitprägte. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Boxen enthält das Set alle Alben als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/hnum/1512225"><img alt="" src="http://www.jpc.de/image/w183/front/0/5099951968328.jpg" class="alignleft" width="183" height="203" /></a><strong>Mit »1970–1975« erschien soeben das dritte Box-Set der britischen Band Genesis</strong> (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/1512225">Shop</a>). Die fünf Alben aus dieser sogenannten Peter-Gabriel-Ära, allen voran das Konzeptalbum »The Lamb Lies Down On Broadway«, sind heute Klassiker des Progressive Rock, einem Musikstil, den die Band entscheidend mitprägte. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Boxen enthält das Set alle Alben als hybride SACDs plus DVD sowie eine Bonus-SACD/DVD. Als besonderes Bonbon erscheint etwas zeitversetzt am 21.11.2008 für alle Vinyl-Liebhaber ebenfalls ein Box-Set mit allen fünf LPs auf 200 Gramm Heavyweight Vinyl und Half Speed Mastering (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/7145184">Shop</a>). Ausführliche Infos entnehmen Sie bitte Seite 98 <a href="http://courier.jpc.de/">im aktuellen jpc-courier</a>.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie besuchen ein Konzert, ohne zu wissen, was auf Sie zukommt. Und stellen Sie sich vor, dort präsentiert Ihnen eine Band mit einer Alphorn spielenden Solistin einen Cocktail aus Blues, Funk und Jazz. Gibt es nicht? Dann sollten Sie einmal in das aktuelle Album <strong>»Heartbeat«</strong> der Schweizerin <strong>Eliana Burki</strong> hineinhören (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/9183962">Shop</a>). Als Erfinderin des <strong>»Swiss Funky Alphorn«</strong> ist sie nicht nur in ihrem Heimatland ein Star. Schon seit geraumer Zeit kann sie auch auf internationale Erfolge zurückblicken. Sollten wir Sie neugierig gemacht haben: auf Seite 15 finden Sie nähere Angaben zu diesem doch außergewöhnlichen Album.</p>
<p>»Performing This Week … Live At Ronnie Scott’s Jazz Club« (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4884617">Shop</a>) nennt sich ein <strong>neues Live-Album von Gitarrenlegende Jeff Beck,</strong> der 2007 in diesem altehrwürdigen Londoner Club an fünf Abenden mit der Band spielte, die schon bei Eric Claptons Crossroad Guitar Festival im selben Jahr für Furore gesorgt hatte. Die Höhepunkte dieser Shows werden nun allen Liebhabern seines unvergleichbaren Gitarrenstils zugänglich gemacht. Weitere Infos entnehmen Sie bitte Seite 20.</p>
<p>Schließlich finden Sie auf Seite 37 eine Aktion, die schon fast spektakulär genannt werden darf. Dort finden Sie den <strong><a href="http://www.jpc.de/jpcng/music/search/-/flush/1/dosearch/1/headline_hex/50696e6b20466c6f7964204261636b6b6174616c6f672d5072656973616b74696f6e/schnaeppchen/6624">kompletten Backkatalog von Pink Floyd erstmalig zum Midprice</a>.</strong> Verkauf nur solange Vorrat reicht.</p>
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		<title>Die wichtigsten CDs der Woche</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 15:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Woche der alten Recken könnte man diese Ausgabe von "Abgehört" nennen: Marianne Faithfull: "Easy Come, Easy Go" (Shop), David Byrne &#038; Brian Eno: "Everything That Happens Will Happen Today" (Shop), Greg Weeks: "The Hive" (Shop), The Fireman: "Electric Arguments" (Shop), Genesis: "Genesis 1970–1975" (Box-Set) (Shop).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Woche der alten Recken könnte man diese Ausgabe von <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,589673,00.html">"Abgehört"</a> nennen: <strong>Marianne Faithfull:</strong> "Easy Come, Easy Go" (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/5704458">Shop</a>), <strong>David Byrne &#038; Brian Eno:</strong> "Everything That Happens Will Happen Today" (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/2844830">Shop</a>), <strong>Greg Weeks:</strong> "The Hive" (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/6565232">Shop</a>), <strong>The Fireman:</strong> "Electric Arguments" (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/3534785">Shop</a>), <strong>Genesis:</strong> "Genesis 1970–1975" (Box-Set) (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/1512225">Shop</a>).</p>
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		<title>Sind Genesis klassisch?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 09:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Petring</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit Axel Brüggemann von der F.A.Z. versuchen Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford von Genesis, die Frage zu klären, ob sie klassisch sind. Interessante Sichtweisen zwischen Elvis und Rachmaninow, zwischen Beethoven und Madonna, Bach und Beatles. Zum Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Axel Brüggemann von der F.A.Z. versuchen Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford von Genesis, die Frage zu klären, ob sie klassisch sind. Interessante Sichtweisen zwischen Elvis und Rachmaninow, zwischen Beethoven und Madonna, Bach und Beatles.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E3411D44A65274B61AA8E854804A90C30~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Zum Artikel</a></p>
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		<title>Pop/Rock-Highlights im jpc-courier</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 14:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit im Herbst letzten Jahres die Veröffentlichung einer Live-DVD für das Frühjahr 2008 angekündigt wurde, fiebern die Fans von Genesis diesem Tag entgegen. Am 23.5.2008 ist es nun endlich soweit. Unter dem Titel »When In Rome 2007« (Shop) erscheint ein drei DVDs umfassendes Set mit dem kompletten Abschlusskonzert der Europatour von Genesis, welches auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" src="http://weblog.jpc.de/wp-content/uploads/2008/05/5099951132699.jpg" alt="" title="Produktabbildung When in Rome, Genesis, DVD" width="183" height="262" />Seit im Herbst letzten Jahres die Veröffentlichung einer <strong>Live-DVD</strong> für das Frühjahr 2008 angekündigt wurde, fiebern die Fans von <strong>Genesis</strong> diesem Tag entgegen. Am 23.5.2008 ist es nun endlich soweit. Unter dem Titel <strong>»When In Rome 2007«</strong> (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4876429">Shop</a>) erscheint ein drei DVDs umfassendes Set mit dem kompletten Abschlusskonzert der Europatour von Genesis, welches auf dem historischen Gelände des »Circus Maximus« in Rom am 14.7.2007 stattfand. Zudem gibt es reichlich Bonusmaterial, u. a. die fast zweistündige Tourdokumentation »Come Rain Or Shine«, die den Verlauf zwischen den ersten Proben in New York und dem Abschlusskonzert in Rom aufzeigt.</p>
<p>Mit »In The Court Of The Crimson King« (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/4311144">Shop</a>) erschien 1968 das <strong>Debütalbum von King Crimson,</strong> einer der umstrittensten Bands der neueren Musikgeschichte. Nicht zu leugnen ist jedoch, dass mit diesem Album die Band um den Gitarristen Robert Fripp die Geburtsstunde des Progressive Rock einläutete. Bis 1974 erschienen mit ständig wechselnder Besetzung acht Alben. Danach folgte eine mehrjährige Pause, bis Robert Fripp die Band 1981 wieder ins Leben rief. Im Jahre 1990 gründete Fripp dann sein eigenes Label »Discipline Global Mobile«, kurz DGM. Den kompletten Backkatalog von King Crimson plus einiger Live-Alben (alles auf DGM) finden Sie auf Seite 25 <a href="http://courier.jpc.de/">im aktuellen jpc-courier</a> zum Sonderpreis, solange Vorrat reicht.</p>
<p>In diesem Heft finden Sie gleich zwei Neuheiten, die von den jeweiligen Künstlern <strong>exklusiv für jpc handsigniert</strong> wurden. Zum einen handelt es sich um <strong>das aktuelle Soloalbum von Pit Baumgartner</strong> (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/5784523">Shop</a>) sowie <strong>das neue Album von Herwig Mitteregger</strong> (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/1959129">Shop</a>). Zusätzlich finden Sie unter <a class="shoplink" href="http://www.jpc.de/signiert">www.jpc.de/signiert</a> in unserem Onlineshop eine signierte Ausgabe (inkl. eines Official MSG Guitar Pick) des neuen Albums »In the Midst Of Beauty« von Michael Schenker (<a href="http://www.jpc.de/jpcng/home/detail/-/hnum/2521234">Shop</a>). Alle drei signierten Alben sind lieferbar nur solange Vorrat reicht.</p>
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		<title>Genesis-Album nur als Jewelcase veröffentlicht</title>
		<link>http://weblog.jpc.de/news/genesis-album-nur-als-jewelcase,161/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 09:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Schulze</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Pannen bei hochkarätigen Veröffentlichungen reißen nicht ab. Nachdem das exklusiv für jpc gefertigte letzte Album von Neil Young nicht dem entsprach, was uns zugesichert worden war, ist nun das Livealbum »Live Over Europe 2007« von Genesis an der Reihe. Als die Veröffentlichung zum 23.11.2007 vor einigen Wochen von EMI Germany angekündigt wurde, durfte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Pannen bei hochkarätigen Veröffentlichungen reißen nicht ab.</strong> Nachdem das exklusiv für jpc gefertigte letzte Album von Neil Young nicht dem entsprach, was uns zugesichert worden war, ist nun das Livealbum <strong>»Live Over Europe 2007« von Genesis</strong> an der Reihe.</p>
<p>Als die Veröffentlichung zum 23.11.2007 vor einigen Wochen von EMI Germany angekündigt wurde, durfte der Handel noch zwischen einem <strong>Jewelcase und einer Special-Edition im Digipack</strong> wählen.  Aus nicht näher bekannten Gründen hieß es jedoch kurze Zeit später, dass ausschließlich die Special-Edition im Digipack erscheinen wird.</p>
<p>Heute erreichte mich jedoch die Nachricht, dass eben diese Special-Edition überhaupt nicht gefertigt wurde. Das Album erscheint nun ausschließlich in einem Jewelcase.</p>
<p>Wir bitten diesen Umstand zu entschuldigen und würden uns im Interesse aller potentiellen Kunden freuen, wenn die Industrie künftig etwas mehr Sorgfalt bei ihrer Veröffentlichungspolitik an den Tag legen würde.</p>
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		<title>Beispielloser Einsatz: Ein Genesis-Porträt</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 21:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan David</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Biografien]]></category>
		<category><![CDATA[Classic-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Pop/Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor einiger Zeit waren im Shop Porträts einiger Künstler – hauptsächlich aus dem Bereich Pop/Rock und Jazz – abzurufen. Die inhaltliche und sprachliche Qualität der von PhonoNet zur Verfügung gestellten Bios hat bei vielen Kunden Protest hervorgerufen. Ein Kunde, Hans-Joachim Thaler, der auch Mitglied des Deutschen Genesis-Fanclubs ist, konnte sich so wenig mit diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor einiger Zeit waren im Shop Porträts einiger Künstler – hauptsächlich aus dem Bereich Pop/Rock und Jazz – abzurufen. Die inhaltliche und sprachliche Qualität der von PhonoNet zur Verfügung gestellten Bios hat bei vielen Kunden Protest hervorgerufen. Ein Kunde, Hans-Joachim Thaler, der auch Mitglied des Deutschen Genesis-Fanclubs ist, konnte sich so wenig mit diesen Texten abfinden, dass er mir spontan anbot, das <strong>Genesis-Porträt</strong> neu zu verfassen.</p>
<p>Das Porträt hat Herr Thaler in drei verschiedenen Fassungen geschrieben. Alle drei liegen mir schon seit einiger Zeit vor, bisher fehlte nur einfach die Zeit zur Veröffentlichung. Da es die Porträts im Shop nun schon seit einiger Zeit nicht mehr gibt – die Qualität war einfach zu schlecht – werde ich den Text nun an dieser Stelle veröffentlichen. Ein noch längeres Vergraben in der Schublade wäre bei der lobenswerten Arbeit von Herrn Thaler nicht zu verantworten.</p>
<p>Hiermit geht noch mal mein ausdrücklicher Dank für diesen bisher beispiellosen Einsatz an Herrn Hans-Joachim Thaler. Nachfolgend sein Genesis-Porträt:</p>
<h3>Genesis</h3>
<p>11. Juni 2007: Zum ersten Mal seit 15 Jahren treten Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford wieder gemeinsam vor großem Publikum auf – Genesis sind wieder da.</p>
<p><span id="more-145"></span></p>
<p>Rückblende. 1967, die Charterhouse School in Godalming, Grafschaft Surrey, England. In diesem noblen Internat machen Banks, Rutherford, Anthony Phillips und Peter Gabriel in ihrer Freizeit Musik, allerdings noch nicht gemeinsam. Sie gehören den Schulbands »The Anon« und »Garden Wall« an. Nach einiger Zeit beschließen die Jungs zusammen mit dem ersten Drummer, Chris Stewart, ihre Kräfte zu vereinen, sie nennen sich von nun an »The New Anon«. Ohne jegliche Erfahrung im Musikgeschäft wagen sie es, den Charterhouse-Absolventen Jonathan King zu kontaktieren, der zu dieser Zeit Manager bei der Plattenfirma Decca ist. King gefallen die Jungs, er verpaßt ihnen den Namen Genesis und produziert für sie eine erste Single, »The Silent Sun«. Sie wird ein Flop, genauso wie »From Genesis To Revelation«, das erste Album: Viele Plattenhändler stellen es fälschlicherweise in die Rubrik religiöse Musik.</p>
<p>Während der Arbeiten am Album ist Stewart durch John Silver ersetzt worden. Die Band trennt sich von King und heuert bei Tony Stratton-Smith an, einem Bonvivant und Besitzer von Charisma Label Records. Und sie ersetzen ein weiteres Mal ihren Drummer: John Mayhew kommt an Bord. Die Aufnahmen zum zweiten Album beginnen. »Trespass« klingt schon erheblich mehr nach dem, was sich die Musiker selbst unter ihrer Musik vorstellen, ein Erfolg wird es aber dennoch nicht. Allerdings enthält es mit »The Knife« bereits ein Stück, das sich lange Zeit immer wieder im Liveset befinden wird.</p>
<p>Erneut stehen personelle Veränderungen an: Ant Phillips verläßt die Band, weil er unter chronischem Lampenfieber leidet. Sein Nachfolger wird Steve Hackett. Auch das Schlagzeug wird neu besetzt, Phil Collins, der bis dahin bei »Flaming Youth« gespielt hatte, bekommt den Job. 1971, macht sich die Band daran, ein weiteres Album aufzunehmen. »Nursery Cryme« enthält mit »The Musical Box« den ersten echten Meilenstein. Nahtlos schließen sich 1972 die Arbeiten zu »Foxtrot« an. Dies ist das erste Album, das auch bei Kritikern mehr Aufmerksamkeit erregt. Der Opener »Watcher Of The Skies« und der Genesis-Longtrack schlechthin, »Supper's Ready«, der die gesamte zweite Seite des Vinyl-Originals einnimmt, prägen diese Platte. Hinzu kommen Peter Gabriels immer ausgefallenere Bühnenideen in Form von Masken und Kostümen.</p>
<p>1973 erscheint das erste Live-Album. Im gleichen Jahr entsteht mit »Selling England By The Pound« das bis dahin am besten produzierte Album. »The Cinema Show«, »Firth Of Fifth« und »I Know What I Like (In Your Wardrobe)«, letzteres der erste Single-Erfolg für Genesis, ragen heraus.</p>
<p>Im Anschluß an eine umfangreiche Tournee beginnen 1974 die Arbeiten am bis dato ehrgeizigsten Werk, dem Konzeptalbum »The Lamb Lies Down On Broadway«, an dem auch der Soundtüftler Brian Eno beteiligt ist. Die Band durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Peter Gabriel besteht darauf, sämtliche Texte selbst zu schreiben. Hinzu kommen private Probleme, seine Frau erwartet das erste Kind und leidet unter einer schwierigen Schwangerschaft. Als das Werk schließlich vollendet ist, beginnt eine Welttour mit über 100 Shows, die Band spielt das komplette Album. Gabriel hat seine visuellen Ideen konsequent fortgesetzt, die Kostüme sind aufsehenerregender denn je. Auch das ist ein Grund für steigende Spannungen innerhalb der Band, man fürchtet, daß aufwendige Kostüme wie der legendäre »Slipperman« zu sehr von der Musik ablenken könnten. Im Laufe der Tour beschließt Peter Gabriel seinen Ausstieg nach Tourende – das Ende einer Ära.</p>
<p>Genesis stehen am Scheideweg. Nicht wenige Kritiker und auch Fans geben der Band ohne den schillernden Frontmann keine Chance. Nach unzähligen Auditions auf der Suche nach einem neuen Sänger besinnt sich die Band schließlich auf die einfachste und naheliegendste Lösung: Phil Collins, der ohnehin stets auch als Backgroundsänger tätig gewesen ist, wird Gabriels Nachfolger. »A Trick Of The Tail« heißt das neue Album, mit Stücken wie »Dance On A Volcano«, »Ripples« und dem Live-Klassiker »Los Endos«. Genesis beweisen mit dem Album und der anschließenden Tour, daß sie auch in der neuen Konstellation hervorragende Musik und eine gute Show liefern können. Für die Tour verpflichten sie den Drummer Bill Bruford, vor allem bekannt durch seine Arbeiten mit »Yes« und »King Crimson«; Phil Collins sitzt dennoch auch während dieser Konzerte häufig hinter dem Schlagzeug.</p>
<p>Der Erfolg des »Trick«-Albums und die sofortige Akzeptanz von Collins durch die Fans gibt der Band neues Selbstvertrauen. Deshalb macht man sich 1977 daran, einen weiteren Longplayer anzugehen, »Wind And Wuthering« mit Stücken wie »Your Own Special Way«, »Blood On The Rooftops« und »Afterglow«. Später im Jahr erscheint noch die EP »Spot The Pigeon« mit drei Stücken aus den Aufnahmesessions zu »Wind And Wuthering«. Es folgt die obligatorische Tour, bei der der US-Amerikaner Chester Thompson sein Debüt als Tourdrummer gibt. </p>
<p>Doch einer kann den Erfolg nicht so genießen, wie seine Kollegen. Steve Hackett fühlt sich in der Band zunehmend unwohl, woran auch die Veröffentlichung seines ersten Solo-Albums nichts ändert. Er ärgert sich darüber, daß verhältnismäßig wenige seiner Ideen in die Studioarbeit von Genesis einfließen. Frustriert gibt er seinen Ausstieg bekannt, während die Band gerade in der Mix-Phase des Live-Albums »Seconds Out« steckt. Neben Live-Versionen der beiden letzten Studio-Alben wird auch eine Vielzahl von Klassikern der Gabriel-Ära berücksichtigt. Den furiosen Schlußpunkt setzt man mit »Los Endos«.</p>
<p>Hatte der Abgang ihres alten Frontmannes noch für einen Schock in der Band gesorgt, so verkraften sie den Verlust Hacketts vergleichsweise locker. Genesis sind von Anfang an keine Band gewesen, deren Schwerpunkt auf der Gitarre beruht. Die verbliebenen Mitglieder, Banks, Collins und Rutherford, entscheiden kurzerhand, Steve Hackett nicht zu ersetzen. Stattdessen soll Mike Rutherford im Studio neben Bass und Rhythmusgitarre auch die Leadgitarre übernehmen. Und das wird auch sofort umgesetzt, denn die Band nimmt nach »Seconds Out« ein Album mit dem sinnigen Titel »And Then There Were Three« in Angriff. Man beschließt, weniger Longtracks aufzunehmen. Der Erfolg gibt ihnen recht: »Follow You Follow Me« wird ihr erster Top Ten Hit in England. Beispiele für weitere Highlights des Albums: »Undertow« und »Deep In The Motherlode«. Für die folgenden Live-Auftritte wird der US-amerikanische Gitarrist und Bassist Daryl Stuermer ins Boot geholt, der sich mit Rutherford die Arbeit auf der Bühne teilt. Im Gegensatz zu vielen anderen »Band-Dinosauriern« überleben Genesis die Punkbewegung, vielleicht gerade weil sie sich immer wieder neu orientieren und nicht, wie manch andere Band, stehen bleiben. </p>
<p>Ende 1979 reist die Band nach Schweden, um im Polar Sound Studio von Abba ein weiteres Werk anzugehen, »Duke«. Nach der vorangegangenen, wiederum umfangreichen Tour, in deren Verlauf Collins' erste Ehe zerbrochen war, haben Genesis sich eine längere Pause gegönnt. Tony Banks und Mike Rutherford arbeiten an Solo-Alben, während Phil Collins, nachdem er erfolglos versucht hatte, seine Ehe doch noch zu retten, einiges an Material schreibt. Dementsprechend bekommen seine Kompositionen hier etwas mehr Gewicht, und mit Titeln wie »Duchess« oder »Turn It On Again« setzt die Band erneut Meilensteine. »Duke« wird das erste Nummer 1-Album, und die Single »Misunderstanding« der erste Charterfolg in den USA.</p>
<p>Mittlerweile ist die Band im Besitz eines eigenen Studios in der Graftschaft Surrey. Das erste dort entstandene Album ist das 1981 veröffentlichte »Abacab«. Erstmals wendet man ein neues Konzept an, denn sämtliche Stücke werden im wesentlichen in Gemeinschaftsarbeit geschrieben. Im Vorfeld war die Band vom Erfolg des ersten Solo-Albums von Collins, »Face Value«, und insbesondere von dem Superhit »In The Air Tonight« überrascht worden, was der gemeinsamen Arbeit aber keinen Abbruch tut. Und das, obwohl ihr Frontmann während der »Abacab«-Sessions ganz nebenbei zum Superstar avanciert. »Abacab« läßt durch die Verwendung von Rhythm'n'Blues-Elementen aufhorchen, inklusive Bläsersätzen; die »Phenix Horns«, das Bläserquartett von »Earth, Wind &#038; Fire« kommen hier zu Ehren. Bemerkenswert auch ein neuartiger Drumsound, den Phil Collins zusammen mit Peter Gabriel und Hugh Padgham entwickelt hatte, und der zunächst auf Gabriels drittem Album eingesetzt wird. Padgham wirkt bei »Abacab« als Ton-Ingenieur mit, an den folgenden zwei Alben wird er als Produzent beteiligt sein. Das Album enthält u.a »No Reply At All«, »Man On The Corner«, »Keep It Dark« und den erfolgreichen Titeltrack. Die Arbeit im eigenen Studio ist so fruchtbar, daß am Ende noch drei Stücke übrig bleiben, die kurzerhand auf der EP »3&#215;3« veröffentlicht werden. </p>
<p>„Three Sides Live«, so lautet der Titel eines weiteren Live-Albums, das 1982 auf den Markt kommt. Außerhalb Englands werden auf der vierten LP-Seite die »3&#215;3«-Tracks sowie zwei Stücke aus den »Duke«-Sessions veröffentlicht, deshalb der Titel. Zwischendurch kommt es im Herbst '82 zu einer unerwarteten und einmaligen Reunion: Um ihrem ehemaligen Weggefährten Peter Gabriel unter die Arme zu greifen, der mit seinem Weltmusik-Festival WOMAD in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist, spielen Genesis zusammen mit ihm ein denkwürdiges one-off Konzert im englischen Milton Keynes, zu dem sich für die Zugaben auch noch Steve Hackett gesellt. Gespielt werden außer »Solsbury Hill« und »Turn It On Again« – bei letztgenanntem spielt Gabriel Schlagzeug! – ausschließlich Stücke aus der Gabriel-Ära.</p>
<p>Mit dem schlicht »Genesis« betitelten Album legen Banks, Collins und Rutherford 1983 eines der beeindruckendsten Alben der frühen 80er Jahre vor. »Mama« und »That's All« werden große Charterfolge, »Home By The Sea« zählt zu den populärsten Longtracks der Band und ist bis heute Pflichtstück eines jeden Genesis-Konzertes.</p>
<p>Nach längerer Pause, ausgefüllt durch Soloaktivitäten, widmet sich die Band ab 1985 wieder einem gemeinsamen Projekt: »Invisible Touch«. Trotz mittlerweile zum Teil phänomenaler Soloerfolge haben die Drei nichts von ihrer einzigartigen gemeinsamen Kreativität und Spielfreude eingebüßt. Das Titelstück wird ihr erster weltweiter Nummer Eins-Hit. Darüberhinaus erreichen »Throwing It All Away«, »Land Of Confusion«, »Tonight Tonight Tonight« und »In Too Deep« allesamt die Top 5, und das von den »Spitting Image«-Machern realisierte Video zu »Land Of Confusion« wird preisgekrönt. Überdies beweisen Genesis mit dem Longtrack »Domino«, daß sie immer noch in der Lage sind, »klassische« Genesis-Stücke zu kreieren. Dem Album folgt eine umfangreiche Welttour, die auch in Sachen Livesound und Lightshow wiederum Maßstäbe setzt.</p>
<p>1991 beginnen nach der bis dahin längsten Bandpause die Arbeiten am Nachfolger von »Invisible Touch«, dem 17. Studioalbum »We Can't Dance«. Schon das erste Stück »No Son Of Mine«, zugleich auch die erste Singleauskopplung, zeigt, daß Genesis nichts verlernt haben. Hinzu gesellen sich die Hits »Jesus He Knows Me«, »I Can't Dance« sowie »Hold On My Heart«; zu den beiden erstgenannten werden wiederum höchst originelle Videos gedreht. Den Abschluß bildet der Longtrack »Fading Lights«, ein vorweggenomener, vorläufiger Abschied der Band. Aus der erneut umfangreichen Tournee gehen die beiden Live-Alben »The Way We Walk – Volume 1: The Shorts« und »The Way We Walk – Volume 2: The Longs« hervor.</p>
<p>Dann, 1996, erreicht die weltweite Fangemeinde eine zwar traurige, aber nicht ganz unerwartete Nachricht: Phil Collins erklärt seinen Ausstieg aus Genesis. Auch Tony Banks und Mike Rutherford sind nicht überrascht, nach einer kurzen Entscheidungsphase beginnen sie mit der Suche nach einem neuen Frontmann. Sie finden ihn in der Person des Schotten Ray Wilson, Sänger des One Hit Wonders »Stiltskin«. Mit ihm nehmen Banks und Rutherford ihr seit langem »düsterstes« Album auf, »Calling All Stations«, an dessen Kompositionsarbeiten Wilson aber kaum beteiligt ist. Für das Schlagzeug wählt man gleich zwei Drummer: den US-Amerikaner Nick D'Virgilio, hauptamtlich bei der ProgRock-Band »Spock's Beard« tätig, und den aus Israel stammenden Nir Zidkyahu; letzterer wird auch Drummer auf der folgenden Tour, deren Line-Up durch den britischen Gitarristen Anthony Drennan komplettiert wird. Denn die langjährigen Tour-Weggefährten Chester Thompson und Daryl Stuermer stehen nicht zur Verfügung. Trotz einiger Achtungserfolge in Europa bleibt das Album kommerziell weit hinter seinen Vorgängern zurück, zumal die gebuchte US-Tour auf Grund strategischer Fehler abgesagt werden muß. Stücke wie »Alien Afternoon«, »There Must Be Some Other Way«, »One Man's Fool« oder das in Fankreisen besonders beliebte »The Dividing Line« lassen aber erkennen, daß dieses Album weit unter Wert verkauft wird. </p>
<p>Nach diesen ernüchternden Erfahrungen trennen sich Banks und Rutherford von Ray Wilson, es beginnt eine mehrere Jahre andauernde Pause. Allerdings hat sich die Band offiziell nie aufgelöst, auch wenn es eigentlich so aussieht. Regelmäßig kommen Gerüchte über Reunions in unterschiedlichen Konstellationen auf, die jedoch, zum Leidwesen der Fans, ebenso regelmäßig dementiert werden. Immerhin treffen sich die Bandmitglieder aber immer wieder, u.a. zu den Arbeiten an den beiden »Archive« Boxsets, in denen B-Seiten, Liveaufnahmen und rares Material veröffentlicht werden, einiges davon erstmals auf CD.</p>
<p>Doch im November 2006 ist es schließlich so weit: Ohne den Druck, ein neues Album promoten zu müssen, kündigen Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford in London unter der Überschrift »Turn It On Again« für den Sommer 2007 eine »selection of shows« an, eine kleine Stadiontour durch Europa; kurze Zeit später folgt die entsprechende Ankündigung einer Nordamerika-Tour für den Herbst 2007. Die Band weiß in Europa in jeglicher Hinsicht zu überzeugen, ist im altbewährten Line-Up mit Chester Thompson und Daryl Stuermer spielfreudiger denn je. Die Video- und Lightshow sowie der Sound setzen erneut Maßstäbe. Parallel erfolgt nach und nach die Wiederveröffentlichung des Backkataloges als Doppel-SACD/DVD. Eine Live-DVD und vermutlich ein Live-Album sind in Vorbereitung, die DVD wird das denkwürdige Abschlußkonzert in Rom zeigen, das Genesis im Circus Maximus vor der sensationellen Kulisse von 500.000 Menschen gespielt haben.</p>
<p>Nun dürfen die Fans gespannt sein, ob dies die endgültigen »Fading Lights« gewesen sind, oder ob es doch noch einmal »Turn It On Again« heißt – dann im Aufnahmestudio.</p>
<p><em>© Hans-Joachim Thaler</em></p>
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