Als am 14.6.2008 die Nachricht verbreitet wurde, dass der schwedische Jazzpianist Esbjörn Svensson bei einem Tauchunfall in der Nähe von Stockholm ums Leben gekommen ist, stand nicht nur die Jazzwelt unter Schock. Mit ihm hat die europäische Jazzszene einen großen Virtuosen verloren. Svensson, der mit Magnus Öström und Dan Berglund im Jahre 1990 das Jazz-Trio e. s. t. gegründet hatte, war einer der bedeutendsten und innovativsten Pianisten unserer Zeit. Er galt als Lichtfigur und Erneuerer des Jazz und wurde erst im Frühjahr 2008 mit dem German Jazz Award für seine Klangästhetik ausgezeichnet. Siegfried Loch, Inhaber von Svenssons langjähriger Plattenfirma ACT, sagt ihm nach, den Begriff Jazz neu definiert und einem neuen, jungen Publikum zugänglich gemacht zu haben. Mit dem Album »Leucocyte«, () das kurz vor dem tragischen Unfall fertiggestellt wurde, erscheint nun posthum am 29.8.2008 das 12. und letzte Album von e. s. t. Infos zu diesem Album entnehmen Sie bitte Seite 6 im aktuellen jpc-courier.